Was einen guten Schweißer auszeichnet?

Schweißer

Beim Schweißen wird grundsätzlich zwischen Schmelz-Verbindungsschweißen und Press-Verbidnungsschweißen unterschieden.

Beim Schmelz-Schweißen werden oft ähnliche Metalle an Verbindungspositionen geschmolzen und mit bzw. ohne Extrawerkstoffbeigaben zusammengelegt. Hierbei wird von außen die erforderliche Energie überbringt. Zu den meist genutzten Schweißarten gehören das Hand- und Schutzgasschweißen in dieser Kategorie.

Ein exzellenter Schweißer ist erfahren und hält sich an die Schutzvorschriften im Unternehmen. Ein Besuch in einer Bildungsanstalt unter Betriebsanleitung eines Schweißlehrers kann auf jeden Fall kann von großer Hilfe für den Schweißer sein. Dort kann er Übungen durchführen und Schweißvorgänge hautnah mitverfolgen. Über- und Fallkopfschweißtätigkeiten, wie auch tragende Komponenten sind Bereiche, in welchen ausgebildete Profis arbeiten.

Hier ein paar Merkmale, die einen guten Schweißer ausmachen:

  • Die Gesundheit des Schweißers wird bei hellen Lichtbogen, Funkenflügen, UV-Strahlen sowie Hitze aufs Spiel gesetzt. Der Arbeitsschutz sollte dem Schweißer ein wichtiger Punkt sein. Darunter zählen beispielsweise Lederhandschuhe, komplett abgedeckte und belastbare Arbeitskleidung, Schweißhelm sowie Lederschürzen. Der vollständige Arbeitsplatz muss immer trocken sein und das Massepol getreu am Werkstück festgehaftet sein.
  • Beim Handschweißen nutzt ein Werkteil als Minuspol (sog. Kathode) und die Elektrode als Pluspol (sog. Anode). Ein Pol wird anhand eines unverhüllten Werkstückteils vereint. Ein Schweißapparat wird gebraucht, um Wechselstrom des Netzes zu konvertieren. Trafos sind billige Alternativen aber sperrig und groß. Entgegen dessen sind Inverter griffig, kleiner und leichter, aber teurer als die Trafos.
  • Metallstöcke mit einer Hülle werden als Elektroden zum Schweißen benutzt, wodurch die Hülle des Blaseneffekts konterminiert und die Oxidation der Schweißnaht unterbindet.
  • Der Schweißer braucht die Werkteile vor Arbeitsbeginn ausgiebig von Färbemittel und Rost säubern und als erstes die Nähte mit Elementen verschweißen. Dann kann er die Nähte verschweißen, nachdem er die Schweißelemente von Schlacke entfernen.
  • Beim Zünden sollte der Schweißapparat nicht irgendwo herumliegen, sondern jederzeit in späteren Schweißnahtarealen. Eine Schweißnaht wird demnach flacher und ebener. Auch Risse und Bindefauxpas werden dadurch umgangen.

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